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Impulse

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Dr. Felix Sasaki

DFKI, W3C Fellow

Digitale Kuratierungs-Workflows: Beispiele aus ausgewählten Branchen

Vortrag zur Fachtagung vom 5. Oktober 2015

[Gemeinsam mit Dr. Georg Rehm]

Kuratierungstechnologien stellen Werkzeuge für die Verarbeitung digitaler Inhalte bereit. Je nach Branche werden dabei unterschiedliche Inhalte auf unterschiedliche Weise verarbeitet, um jeweils branchenspezifische neue Inhalte zu erzeugen. Ein zentraler Aspekt von digitaler Kuratierung ist ihre Anpassbarkeit: Die Technologien und Kuratierungs-Workflows werden an den Menschen adaptiert, und nicht umgekehrt. Ein Autor bleibt ein Autor – und kann durch digitale Kuratierung Mehrwerte schaffen. Wir zeigen diese Mehrwerte anhand ausgewählter Branchen und konkreter Beispiele.

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Digitale Kuratierungstechnologien - Intelligente Software für den Arbeitsplatz von morgen

Keynote zum Statusmeeting vom 6. Oktober 2014

[Gemeinsam mit Dr. Georg Rehm]

Das Kuratieren digitaler Informationen und Medieninhalte hat sich in den vergangenen Jahren als eine grundlegende Tätigkeit herauskristallisiert, die an zahlreichen Arbeitsplätzen, in den verschiedensten Branchen und unterschiedlichsten Unternehmen eine entscheidende Rolle einnimmt. Dabei werden Unternehmen mit immer höheren Anforderungen konfrontiert, da in allen Kuratierungsphasen wie Akquirieren, Prozessieren und Distribuieren eine immer höhere Qualität für stetig steigende Datenmengen mit verschiedenen Materialien in möglichst kurzer Zeit erwartet wird, die von regulären Content-Management- oder Redaktionssystemen schon längst nicht mehr abgedeckt werden. Eine (semi-)automatisierte Unterstützung dieser Prozesse durch semantische Technologien hätte für die Unternehmen eine starke kostenmindernde Wirkung. Derzeit planen wir ein Vorhaben, um aktuelle semantische Technologien in die Wirtschaft zu transferieren, um Unternehmen in die Lage zu versetzen, multimediale Inhalte in unterschiedlicher Weise für zahlreiche Märkte und in unterschiedlichen Schritten der Datenwertschöpfungskette digital anreichern und kuratieren zu können.

Der Vortrag erläutert zunächst, was wir unter “digitaler Kuratierung” verstehen und gibt anschließend verschiedene Beispiele für digitale Kuratierungstechnologien.

Präsentation ansehen (PDF)

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Mehrsprachigkeit und semantische Technologien

Vortrag zum Statusmeeting vom 6. Oktober 2014

[Gemeinsam mit Dr. Georg Rehm]

Linked Data und Mehrsprachigkeit haben ein fruchtbares Verhältnis. Linked Data kann zum einen helfen mehrsprachige Anwendungen zu verbessern, zum Beispiel im Bereich automatische Übersetzung oder sprachübergreifende Suche. Zum anderen können sprachverarbeitende Methoden helfen semantische und verlinkte Ressourcen zu generieren. Der Vortrag stellt aktuelle Forschungsergebnisse zur Thematik vor und praxisnahe Anwendungsszenarien aus den Bereichen: automatisierte Übersetzungsworkflows, Aggregation sprachübergreifender Informationen, Übersetzerunterstützung sowie lokalisierungsspezifische Inhaltsgenerierung. Im letzten Fall sind auch nicht sprachlich Aspekte wie adäquates Layout im jeweiligen Ausgabemedium relevant.

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Bauen wir ein Haus oder ein Schiff? Potentiale neuer technologischer Bausteine zur Veredelung, Komposition und Wiederverwendung von Multimedia Content

Keynote zur Fachtagung, 26. September 2013

Der Technologiestack im Bereich Semantic Web "steht". Statt weiterer Standardisierung grundlegender Bausteine ist es nun an der Zeit, "Semantic Web für jedermann" zu ermöglichen. Aber was für neue technologische Bausteine brauchen beispielweise Multimedia Archive, um mit semantischen Technologien produktiv umgehen und letztlich Mehrwerte erzielen zu können? Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten, aber das ist kein Problem - im Gegenteil. Wir sind gerade erst dabei eine vage Vorstellung zu bekommen, welche Vielfalt von Anwendungsszenarien semantischer Technologien für multimedialen Inhalten es geben wird.

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Verknüpfung von Sprachtechnologien mit Semantic Web – der Schlüssel für smarte Anwendungen

Keynote zur Auftaktveranstaltung, 22. Oktober 2012

Das Semantic Web kann helfen, die Informationsflut im Web eindeutig begreifbar zu machen. Doch das Web besteht größtenteils aus Text, von und für Menschen geschrieben. Eine zentrale Aufgabe besteht deshalb darin, Text auf Daten im Semantic Web zu beziehen.
Verfahren der Sprachtechnologie sind hierzu der Schlüssel. In Anwendungen wie der Wissens- und Informationsextraktion oder maschineller Übersetzung werden Brücken geschlagen zwischen dem Web der Daten und dem Web der Menschen. Sprachtechnologie kann so dem Semantic Web zum Durchbruch verhelfen - und auch selbst von diesem profitieren.

Kurzbiografie

Felix Sasaki studierte Japanologie und Linguistik, promovierte im Bereich Computerlinguistik und arbeitete 4 Jahre beim World Wide Web Consortium (W3C) in Japan zu den Themen Internationalisierung, Web Services und Multimedia-Metadaten. Er ist Mitarbeiter beim DFKI (Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz) im Bereich Sprachtechnologie, W3C Fellow  und Co-Leiter des deutsch-österr. Büro des W3C. Sein Schwerpunkt liegt in mehrsprachige, verlinkte (Meta)Daten und Services im Web.