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Impulse

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Uli Kunz

Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" Potsdam- Babelsberg

Metadaten als Herausforderung in der Filmproduktion

Metadaten im Prozess der Filmherstellung gibt es schon sehr lange.Seit der vollständig digitalen Bildakquise gewinnen beschreibende und technische Metadaten jedoch zunehmend an Bedeutung, da sie leicht mit den audiovisuellen Assets gespeichert werden können. Theoretisch ermöglichen sie es, Arbeitsschritte zu vereinfachen und leichter rekonstruierbar zu machen sowie Redundanzen zu vermeiden. Die Hürde für den User ist jedoch oft sehr hoch, in der Regel müssen armdicke Handbücher gewälzt werden, bis eine sinnvolle Metadatenerfassung oder Manipulation möglich ist. Meist ist das zusätzlich nur über proprietäre Software möglich.

Der Trend in der Filmproduktion hin zu kleinen, unabhängigen Filmproduzenten, die zunehmend die gesamte Produktionsstrecke hausintern abbilden können hat Metadaten oft verwaisen lassen. Die traditionell konservative Haltung in der Filmbranche hat weiter dazu geführt, daß sich Metadatenmanagement und die vollständige Verzahnung von technischen und beschreibenden Metadaten mit den eigentlichen audiovisuellen Assets entwickelt und der dahinter verborgene Mehrwert erst langsam erkannt wird. Am Beispiel eines Kinofilms soll die aktuelle Produktionsweise und das mögliche Potenzial gezeigt werden.

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Kurzbiographie

Uli Kunz ist Production Supervisor der Hochschule für Film- und Fernsehen in Potsdam Babelsberg. Dort unterrichtet er Workflowplanung und Grundlagen in Theorie und Praxis. Zuvor arbeitete er über 10 Jahre als Producer und Postproduction Supervisor. Unter anderem war er an folgenden Filmen beteiligt: "Die Kriegerin", "The Soul of a Man", "Alles auf Zucker"